Die genetisch bedingte Hauterkrankung EB ist nicht heilbar. Die Hautschichten – umgangssprachlich auch als Schmetterlingshaut bezeichnet – bilden schon bei der geringsten Belastung Blasen.

Darum muss mehrmals täglich die Wundversorgung vorgenommen werden. Betroffen ist der gesamte Körper, Mund und Speiseröhre nicht ausgenommen.

Grundsätzlich verfügen die Betroffenen über eine normale Wundheilung. Doch selbst bei ausreichenden Schutzmassnahmen und dem Punktieren der Blasen entstehen Wunden.

Zwar können herkömmliche Wundauflagen verwendet werden. Es kann jedoch nie ein Standardverband angelegt werden; der täglich frische Verband ist den neu auftretenden Bedürfnissen anzupassen.

Dabei darf die Wundversorgung weder zu feucht noch zu trocken sein. Verwendung finden bei EB-Patienten insbesondere Gazeverbände, Schaumstoffe, Silberverbände, Hautersatzprodukte und Vlieskompressen. Produkte mit Klebebeschichtungen sind ungeeignet.

Bei der einfacheren Form von Epidermolysis bullosa heilen Blasen ohne langfristige Schädigung ab. Bei der schweren Form hingegen kann es zur Narbenbildung kommen, wovon auch die inneren Organe betroffen sind.