Zu den wichtigsten akuten Beschwerden, die in den Wechseljahren auftreten können, zählen Hitzewallungen, Schweissausbrüche, Benommenheitsgefühl, Schwindel und Schlafstörungen. Deshalb sollte man spätabends auf den Genuss von Kaffee verzichten.

Regelmässig Sport treiben stabilisiert den Blutdruck und stärkt Herz, Kreislauf, Blutgefässe und die Muskulatur. Abwechselnd kalt und warm duschen kann die Beschwerden lindern. Ebenso eine leichte Ernährung.

Regelmässig Sport treiben stabilisiert den Blutdruck und stärkt Herz, Kreislauf, Blutgefässe und die Muskulatur.

In den Wechseljahren kann es zu Blutungsstörungen wie schwache, starke oder verlängerte Regelblutungen, unregelmässige Zyklen oder Ausbleiben der Blutung kommen. Blutungsstörungen sollten immer vom Facharzt abgeklärt werden. Ein detailliert geführter Zykluskalender ist dabei hilfreich.

Ebenfalls auftreten können Schlafstörungen. Diesen kann man vorbeugen, indem man die letzte Mahlzeit des Tages spätestens drei Stunden vor dem Zubettgehen einnimmt, eine Stunde vor dem Schlafengehen Füsse und Unterschenkel während einiger Minuten kräftig massiert und ein Glas warme Milch mit Honig trinkt.

Auch autogenes Training fördert die Entspannung und wirkt Schlafstörungen entgegen. Häufig treten emotionale Wechselbäder und depressive Verstimmungen auf: Hier gilt es, Stress zu reduzieren und für einen sinnvollen Ausgleich zu sorgen. Ein Spaziergang an frischer Luft oder ein Treffen mit guten Freunden sorgt ebenso für Abhilfe wie Entspannungsübungen.

Pflanzliche Heilmittel

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, wie Wechseljahrbeschwerden gelindert werden können. Die Therapieform sollte sich dabei stets nach den individuellen Bedürfnissen der betroffenen Frau und dem Schweregrad ihrer Symptome richten. Bei sehr heftigen Beschwerden kommt häufig die Hormonersatztherapie zum Einsatz.

Viele Frauen bevorzugen jedoch eine sanfte Methode, um ihren Körper bei der hormonellen Umstellung zu unterstützen. Die Natur hält eine grosse Vielfalt an wirksamen Mitteln bereit. Die Auswahl an pflanzlichen Medikamenten gegen Wechseljahrbeschwerden ist entsprechend gross.

Am besten lässt man sich von einer Fachperson beraten, um herauszufinden, welches Präparat am besten geeignet ist. Bei starkem Schwitzen und Hitzewallungen können zum Beispiel Salbeipräparate helfen. Die schweisshemmende Wirkung des Salbeis ist traditionell überliefert.

Ebenfalls hilfreich können Extrakte aus der Traubensilberkerze sein, welche zur Regulierung von Zyklusunregelmässigkeiten und bei schmerzhaften Regelblutungen angewendet werden. Allerdings setzt die Wirkung erst vier bis sechs Wochen nach der ersten Einnahme ein. Traubensilberkerze sollte mindestens drei Monate eingenommen werden.

Stellt sich in dieser Zeit keine zufriedenstellende Besserung der Beschwerden ein, so können andere therapeutische Massnahmen erwogen werden. Begleitende Massnahmen wie die Einschränkung von Kaffee, Tee und Nikotin sowie ausreichend Bewegung unterstützen die Wirksamkeit.

Als Phytoöstrogen, das heisst pflanzliches Östrogen, gilt die Sojapflanze ebenso wie der Rotklee, dessen Extrakt auch in Form von Tabletten erhältlich ist. Empirisch nachgewiesen ist, dass auch Granatapfel gegen Beschwerden wie Hitzewallungen helfen kann.