Flächenberechnung – was für ein Wort!

Für jemand, der kein Mathematik-Liebhaber ist, löst dieses Wort keine motivierenden Lernimpulse aus. Mit kreativen Lernmethoden kann man aber auch Mathematikmuffel für eine solche Rechenaufgabe begeistern: So lernt sich Flächenberechnung gleich viel leichter, wenn dies der Lehrer oder zu Hause die Eltern am Beispiel eines Fussballplatzes oder Swimmingpools erläutern.

Die meisten Kinder starten hoch motiviert in den Kindergarten und in die erste Klasse. Sie sind wissensdurstig, möchten die Welt entdecken und Neues aufsaugen. Doch mit der Zeit ebbt bei vielen diese Motivation zum Lernen ab. Wieso?

Kinder und Jugendliche haben besonders viel Spass und eine hohe Motivation fürs Lernen, wenn sie Lerninhalte aus einem eigenen inneren Antrieb heraus verstehen wollen. Kurzum: Nur was sie wirklich interessiert, machen sie auch richtig gerne und gut. Lernforscher sehen diese innere Motivation als die ideale Voraussetzung zum Lernen.

Im Schulalltag jedoch haben die Lehrer kaum Zeit, auf die echten Interessen jedes einzelnen Schülers einzugehen. Der straffe Zeitplan verhindert es. Wie kann man Kinder und Jugendliche dennoch zum Lernen motivieren – auch wenn der Schulstoff weniger interessant ist? Ohne dass sie die Freude am Lernen verlieren? Spielerisch.

Im Kleinkindalter...

...und am Anfang der Primarschule werden Bilder, Anekdoten und Geschichten noch sehr viel eingesetzt. In höheren Klassenstufen leider kaum noch, sondern sie werden von trockenen Fakten und dem Druck durch Noten abgelöst. Tatsache ist, ob Kleinkind, Jugendlicher oder Erwachsener: Man lernt besser, wenn man Wissen mit Bildern und Geschichten verknüpfen kann – die zudem unterhaltsam sind und die Neugierde kitzeln.

Schulbücher sind gut, aber so richtig versteht man viele Stoffinhalte und Dinge erst, wenn man sie im Alltag antrifft oder anwenden kann. Lernen mit allen Sinnen: Dies also das Motto. Gegenstände und Materialien anfassen, spannende Ausflüge machen oder bewegende Filme schauen. Wenn Lernthemen mit Emotionen verknüpft werden, werden sie zum Erlebnis und bleiben besser im Gedächtnis.