Glänzendes, volles Haar ist für jede Frau ein wichtiges Attribut ihrer Weiblichkeit. Daher kommt es schon fast einer persönlichen Katastrophe gleich, wenn plötzlich vermehrt Haare ausgehen. Im Lebenszyklus eines Haares ist es vorprogrammiert, dass es irgendwann einmal ausfällt.

Rund 100 Haare verliert ein erwachsener Mensch pro Tag und das ist völlig normal. Die Balance eines Haarlebens zwischen Wachstums-, Übergangs-, Ruhephase und Ausfall kann jedoch durcheinander geraten. Dafür werden verschiedene Ursachen vermutet.

Haarausfall kann unwiderruflich erblich bedingt sein – hiervon sind meistens Männer betroffen. Diverse Krankheiten, Medikamente, radikale Diäten oder emotionaler Stress können einen oft vorübergehenden diffusen Haarausfall zur Folge haben.

Dieser breitet sich nach und nach über den ganzen Kopf aus. Für diese Art von Haarausfall könnte auch ein Eisenmangel die Ursache sein. Häufig leiden Frauen in der Schwangerschaft darunter, was vielleicht eine Erklärung dafür sein könnte, dass einige Frauen in dieser Zeit vermehrt Haare verlieren.

Meistens jedoch tritt ein Haarausfall nach einer Schwangerschaft auf, wenn der Östrogenspiegel, der während einer Schwangerschaft in der Regel für dichtes und glänzendes Haar sorgt, rapide abfällt.

Innerhalb von einigen Wochen gleicht sich der Hormonhaushalt meist von selbst wieder aus und der Haarwuchs normalisiert sich. Für einen kreisrunden Haarverlust kann eine Entzündung der Haarwurzeln oder eine Immunstörung Auslöser sein. Diese Form von Haarausfall kann zu vollständigem Haarverlust führen.