Tägliche Kalziumquelle

Smoothie «Federleicht»

Für circa 1 Liter  (circa 300 mg Kalzium)

Blatt Grünkohl oder Federkohl (circa 150 g)

2 Äpfel ganz (ohne Stiel)

1 Banane mit Schale

1 Stück Ingwer (circa 1 cm breit)

1 halbe Stange Zimt

1 halbe Zitrone (Saft)

Je nach Gusto etwas Chilipulver

Wasser nach Bedarf

 

Mindestens einen halben Liter Wasser. Das Wasser langsam hinzufügen, bis Sie die gewünschte Konsistenz haben.

Jede zweite Frau und jeder fünfte Mann riskiert in der zweiten Lebenshälfte einen Bruch wegen der Krankheit der brüchigen Knochen. Das verursacht viel Schmerz, Immobilität, bleibende Schäden und enorme Kosten. Spitaltage, Reha und bleibende Schäden belaufen sich pro Jahr auf eine ganze Milliarde Franken!

Doch das Ziel ist es, dass der Knochen erst gar nicht bricht, obwohl er natürlich altert. Wenn in der gesamten Bevölkerung das Knochen-Bewusstsein an Wert gewinnt, kann wirkungsvoll Prävention betrieben und viel Leid vermieden werden.

Prävention

Denn: Mit 30 Jahren ist der menschliche Knochen erwachsen. Alles, was man ihm vorher zugutetut, zahlt sich im Alter aus: gesunde Ernährung, Bewegung, genügend Kalzium und Vitamin D. Das Risiko eines Knochenbruchs vermindert sich damit enorm. Knochenaufbau und Knochenabbau halten sich lange Zeit die Waage, der Knochen lebt und erneuert sich auf natürliche Weise.

Mit zunehmendem Alter ist der Knochenabbau aber eine ebenso natürliche Sache. Bewusstes Leben – also Knochenbewusstsein – kann die Abbau-Erscheinungen hinauszögern. Dazu gehört aber auch viel Selbstverantwortung, bis hin zum Gespräch mit dem Hausarzt oder einem Facharzt, wenn Risikofaktoren erkennbar sind. Da gibt eine DXA-Messung (die völlig unkompliziert ist) mit einem Experten Auskunft. Und nach einer richtigen Diagnose kann eine gezielte Therapie einsetzen.

Hilfestellung

Die Aufgabe von Osteo Swiss besteht also darin, nicht nur Betroffenen zu helfen – zum Beispiel mit einer Gratis-Helpline und Info-Material (www.osteoswiss.ch). Unser Ziel ist es, Aufklärung zu betreiben.

Junge Menschen auf ihr Skelett, das alles (er)trägt, auf ihr «Fahrgestell», aufmerksam machen; das muss die künftige Ausrichtung sein. Auf Bundesebene fehlt dazu noch jedes Verständnis. Zu viele Krankheiten sind sichtbarer, spürbarer. Aber die stille, lange unsichtbare Krankheit der brüchigen Knochen muss lauter kommuniziert werden.