Silvester sei für sie und ihren Lebenspartner jeweils der blanke Horror gewesen, berichtet Rebecca Fischer aus dem niedersächsischen Bad Lauterberg.

Die mittlerweile achteinhalbjährige Mischlingshündin habe jeweils beim Knallen der Feuerwerke am ganzen Körper gezittert.


«Momo ist geflüchtet, hat sich irgendwo verkrochen und war buchstäblich nur noch ein Häuflein Elend», erinnert sich Rebecca Fischer.
 

Sie und ihr Partner wussten nicht mehr ein noch aus. «Wir haben alles Mögliche ausprobiert», blickt Rebecca Fischer zurück. Unter anderem mit Bachblüten und Beruhigungstabletten, die der Tierarzt verschrieben hat. «Das war für uns aber auch keine längerfristige Lösung.»

Zum einen hätten die Tabletten nicht genug lange gewirkt. «Zum andern wollten wir Momo ja auch nicht dauernd unter Drogen setzen.»

CBD schafft Abhilfe

Bei der Lektüre des Romans Rocky Mountain Games hat Rebecca Fischer dann zum ersten Mal über den Einsatz von CBD bei Tieren gelesen. Sie habe dabei sofort an Momo denken müssen und mit der Autorin Virginia Fox, die selber CBD-Kekse für Tiere produziert, Kontakt aufgenommen, blickt sie zurück. 

Sie habe in der Folge zehn Tage lang mit der vorgeschriebenen CBD-Dosis angefangen. Zuerst habe sie bei Momo keine Veränderung feststellen können, erinnert sich Rebecca Fischer. «Dann plötzlich hat die Wirkung eingesetzt.»

Während Momo vorher bei der Knallerei und den Böllerschüssen geflüchtet sei, am ganzen Körper gezittert habe und nicht mehr ansprechbar war, sei die Hündin nach der Gabe von CBD merklich ruhiger geworden. «Wir konnten sie wieder ansprechen, und als an Silvester um Mitternacht die Knallerei so richtig losging, blieb bei Momo das Zittern aus.

Die Hündin verhielt sich sehr viel ruhiger, Angstreaktionen waren nicht mehr so stark auszumachen.» Derzeit behandelt Rebecca Fischer ihre Hündin nicht. «Vor dem nächsten Silvester werde ich aber bereits im Dezember wieder damit anfangen.»

Natürliche Möglichkeit

Rebecca Fischer ist unterdessen von der Wirksamkeit und den Vorteilen von CBD bei Haustieren überzeugt. «Ich kann den Einsatz von CBD andern Hundehaltern, die mit ihren Tieren ähnliche Probleme haben, nur empfehlen», sagt sie.

Wie bei andern Hundebesitzern ist auch bei ihr und ihrem Lebenspartner ihre Hündin in die Familie integriert. Damit mache man sich automatisch Sorgen, wenn es dem Tier gesundheitlich nicht gut geht, sagt sie. «Weil ein Hund nicht mit Worten mit uns kommunizieren kann, muss man genau auf die Körpersprache und Verhaltensweisen des Tieres achten.» Wenn es um das Wohlbefinden des Hundes geht, werden meist keine Kosten und Mühen gescheut.

Das nicht psychoaktive Cannabinoid Cannabidiol (CBD) könne eine natürliche und einfache Möglichkeit sein, das Wohlbefinden unserer Haustiere zu verbessern, ist Rebecca Fischer mittlerweile überzeugt. Genau wie wir Menschen würden auch Hunde über ein Endocannabinoidsystem verfügen, welches durch den Wirkstoff aktiviert werden kann, um das grosse medizinische Potenzial nutzen zu können.

Cannabis in Form des psychoaktiven Wirkstoffs THC bleibt für Hunde und andere Haustiere natürlich weiterhin ein Tabu. «Das nicht psychoaktive CBD hingegen kann sehr nützlich für unsere Vierbeiner sein», so Rebecca Fischer.