Der Typ-1-Diabetes macht etwa 10 Prozent aller Zuckerkrankheiten aus. Der Körper kann dabei das Insulin, das in der Bauchspeicheldrüse gebildet wird, nicht produzieren. Heute misst Daniel Thoeny seinen Blutzucker mit einem neuen Messgerät, dem so genannten iBGStar. Das hat ihm im Berufsalltag und im Privatleben viele Vorteile gebracht. «Ich profitiere vor allem von einer hohen Messgenauigkeit und einer besseren Blutzuckereinstellung. Deshalb habe ich unter anderem weniger Hypoglykämien.» Mit andern Worten: Es kommt weniger häufig zu einem niedrigen Blutzuckerspiegel. Thoeny vertraut bei seinen Messungen auf ein Gerät, das sich nahtlos mit iPhone und iPod touch verbinden lässt. Mit seiner Diabetes-Manager-App kann er seine Werte bequem verwalten und unterstützend in die Insulin-Pumpentherapie einfliessen lassen. «Der Diabetes-Manager ist für mich ideal als elektronisches Tagebuch. Die Bedienung hilft nicht nur Zeit zu sparen, sondern macht auch Spass und gibt mir Sicherheit», beschreibt der begeisterte Freizeitsportler, der sich oft aufs Rennvelo oder Bike schwingt, seine Erfahrungen.

In aller Ruhe die Werte analysieren
Dank der App kann Daniel Thoeny auf das manchmal lästige Führen eines Tagebuchs verzichten. Es ist zudem kein Einlesen der Werte in den PC beziehungsweise die Blutzucker-Software nötig. Alle Daten werden an einem Ort gespeichert und aufbewahrt. Die Messergebnisse erscheinen sofort auf dem Bildschirm des iPhone, wichtige Blutzucker-Statistiken sind mit wenigen Klicks abrufbar. Es braucht auch keine manuellen Auswertungen, die in einer Excel-Tabelle erfasst werden müssen. Kurzum: Daniel Thoeny profitiert heute von mehr Unabhängigkeit. «Ich kann überall und jederzeit meine Messungen vornehmen, wenn es sein muss auch ohne iPhone. Die nötige Synchronisierung mache ich, wenn ich zwischendurch Zeit habe. Das iPhone trage ich so oder so praktisch dauernd bei mir. Da kann ich auch mal zwischendurch in aller Ruhe meine Werte analysieren und wenn nötig Massnahmen einleiten.»

Einfach und intuitiv
Um auf der Insulin-Pumpe die Dosis manuell mit dem neuen Messgerät zu bestimmen, helfen ihm persönliche Notizen, bei jeder Messung Abweichungen zuzuordnen. Das ist wichtig im Hinblick etwa auf die Mahlzeiten, Eingaben auf die Insulin-Pumpe und den Sport. Thoeny sieht auch noch weitere Vorteile. Ihn fasziniert die «coole Kombination von Medizin und Top-Kommunikationstechnik», welche das Messen des Blutzuckers sehr diskret erlaubt. Die App habe auch einen gewissen Reiz, sich mehr mit den Ergebnissen auseinanderzusetzen. Das iPhone als Messgerät falle zudem in der Öffentlichkeit weniger auf als herkömmliche Blutzucker-Messgeräte. Die Blutzuckermessung lasse sich dabei einfach und intuitiv vornehmen.

Mehr Sicherheit
Wichtig ist für Thoeny auch die Möglichkeit der direkten Kommunikation mit dem Arzt. «Mein Arzt ist rascher über meinen Zustand orientiert. Entweder, weil ich ihm die Daten vorgängig per Mail zukommen lasse, oder wenn ich in der Sprechstunde auf meinem Display auf Besonderheiten hinweisen kann.» Das Gerät gibt Thoeny zudem mehr Sicherheit, weil er einen besseren Überblick über den Langzeitverlauf hat und sich bei Unklarheiten schnell Hilfe holen kann: Etwa mit einer Mail an den Arzt, den Apotheker oder eine Diabetesfachperson. Das weitere Vorgehen kann er dann telefonisch besprechen.