In ihren unterschiedlichen Ausprägungen betreffen sie bis zu 20 Prozent der Bevölkerung. Tatsächlich kann es jeden treffen! Freudlosigkeit, Pessimismus und Apathie sind dann plötzlich im Erleben eines Menschen übermächtig. Das Denken, die Gefühle, der Körper, die sozialen Beziehungen, ja das ganze Leben sind beeinträchtigt. Es ist kein Versagen, keine Willensschwäche, keine normale Traurigkeit.

Trotz der enormen Bedeutung wird die Depression häufig gar nicht erkannt oder aber nur unzureichend behandelt. Verlust an Lebensqualität und grosses Leid für die Betroffenen und deren Angehörige sind die Folge. Hier setzt das Engagement der Schweizerischen Gesellschaft für Angst und Depression (SGAD) an. Sie fördert die Fortbildung von Ärztinnen und Ärzten und gibt zusammen mit anderen renommierten Fachgesellschaften Leitlinien für eine wissenschaftlich fundierte Behandlung heraus. Die SGAD ist eine breit abgestützte Gesellschaft, die sich den häufigsten psychischen Störungen, das heisst den Depressionen, den Angststörungen sowie den damit verbundenen Krankheiten widmet und deren Prävention sowie Therapieentwicklung und -förderung unterstützt. Mit Ärzten, Partnern im Gesundheitswesen, Institutionen und Patientenorganisationen trägt die Gesellschaft so nicht nur zur Entwicklung und Verbreitung von Behandlungsempfehlungen bei, sondern stellt auch allen Interessierten, Angehörigen und Betroffenen auf ihrer Webseite wertvolle Informationen zur Verfügung.