Wie Åke Senning...

hat auch der deutsche Arzt und Wissenschaftler Andreas Grüntzig seine Spuren in Zürich hinterlassen. In der Zwingli-Stadt der 1970er Jahre hatte er weltweit bahnbrechende Pionierleistungen auf dem Gebiet der Herz- und Gefässmedizin vollbracht.

Er musste gegen grosse Widerstände kämpfen und nur dank des Herzchirurgen Åke Senning gelang es ihm, den Ballonkatheter zu entwickeln, mit dem sich verengte Herzarterien wieder erweitern lassen.

Die Ballondilatation hat die Medizin und die Behandlung des Herzinfarktes revolutioniert und ist heute der am häufigsten durchgeführte medizinische Eingriff überhaupt.

Die grosse Bedeutung der Innovation wurde in Zürich heruntergespielt und Grüntzig nicht unterstützt.

Seine Ballonkatheter stellte Grüntzig zu Hause am Küchentisch her mit Unterstützung seiner Ehefrau, seiner Mitarbeiterin und deren Ehemann. In den USA erkannte man das medizinische und wirtschaftliche Potenzial der neuen Methode früh.

Grüntzigs Hartnäckigkeit und der grossen Unterstützung, die er in den USA erfuhr, hat die Medizin es zu verdanken, dass sich seine Erfindung durchgesetzt hat und die Sterblichkeit beim Herzinfarkt drastisch gesunken ist.

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