In der Industrie sind sie bereits seit längerem verbreitet – die Roboter. Dabei haben diese Roboter nichts mit den verbreiteten Vorstellungen eines menschenähnlichen «Wesens» gemein, sondern sind vielmehr Maschinen, die effizient Arbeitsschritte ausführen und den Menschen entlasten.

Personelle Engpässe
Das muss sich nicht auf die Industrie beschränken. Unsere Gesellschaft wird immer älter und gleichzeitig fehlt es an Gesundheitspersonal. Hier könnten Roboter Abhilfe schaffen. Genau um diese Entlastung soll es beim Einsatz von Robotern gehen. Sowohl bei der Pflege und Rehabilitation als auch bei der Betreuung alter Menschen sind in Zukunft personelle Engpässe zu erwarten.

Elektronisches Kuscheltier
Das Spektrum möglicher Anwendungen von Robotern ist in diesen Bereichen sehr breit. Es reicht von Trainingsrobotern, die in der Rehabilitation zum Einsatz kommen, über Dienstleistungsroboter für den Haushalt bis hin zu «elektronischen Kuscheltieren», die auf Berührungsreize reagieren und in japanischen Altersheimen bereits verwendet werden. Allerdings gibt es auch zahlreiche Risiken, die beim Einsatz von Robotern gefürchtet werden. Dazu zählen fehlende zwischenmenschliche Kontakte sowie steigende Gesundheitskosten. Daher laufen jetzt Studien, die auch die soziale und die wirtschaftliche Seite des Einsatzes von Robotern im Gesundheitswesen untersuchen.