Die Schweiz hat sich in den vergangen Jahren einem starken sozialen Wandel unterzogen. So sind Kinderarmut, soziale Missstände und die Zahl an schutzbedürftigen Kindern zu einer gesamtgesellschaftlichen Problematik avanciert.

Dies gilt auch im Bereich seltener Krankheiten. Je seltener eine Krankheit ist und je weniger Kinder spezielle medizinische Hilfe benötigen, desto höher ist der Preis der Behandlungskosten. Mit dem Leitsatz Hilfe zur Selbsthilfe, Solidarität und soziale Verantwortung›, haben es sich einige Stiftungen zur Aufgabe gemacht, akute Armut schnell und unbürokratisch zu lindern, sowie hilfsbedürftigen Kindern und ihren Familien im In- und Ausland Hilfestellungen zu ermöglichen.

Grundrechte des Kindes

«Der Stiftungstätigkeit sind keine unnötigen Grenzen gesetzt; es wird kein Unterschied gemacht in Bezug auf Religion, Nationalität oder Zugehörigkeit zu einer bestimmten sozialen Schicht. Wichtig sind die Grundrechte eines jeden Kindes. Dazu gehören Nahrung, Gesundheit, Kleidung und Ausbildung, genau wie Sicherheit und Geborgenheit.

Alles Bausteine, die gewährleisten können, dass die Schützlinge später einmal selbst und eigenverantwortlich für ihren Lebensunterhalt sorgen können.», sagt Stiftungspräsident Urs Mattmann. «Auf der Agenda stehen  Unterstützungsbeiträge für zweckgebundene und massgeschneiderte Therapien, ebenso wie integrative Massnahmen und Forschungsförderung.

So werden beispielsweise Kosten übernommen, die nicht von Leistungsträgern oder Versicherungen getragen werden und die Grundbedürfnisse der betreuten Kinder in den Mittelpunkt gerückt.»

Hilfe auch fürs Ausland

Und das auch über die Landesgrenzen hinaus: Denn auch im Ausland kooperieren Stiftungen mit gemeinnützigen Institutionen, um kranken Kindern zu helfen. So konnten, mit Hilfe von Spenden, einem ostukrainischen Kind ein Hirntumor entfernt und einem philippinischen Mädchen ein orthopädischer Eingriff mit anschließender Rehabilitation in der Schweiz ermöglicht werden.