Demographischer Wandel

An der derzeitigen Entwicklung wird sich gemäss Prognosen des Bundesamtes für Statistik nicht viel ändern: Die Lebenserwartung steigt auf Grund des medizinischen Fortschritts und einer gesünderen Lebensweise weiter. Gleichzeitig wird es auch bis 2050 jedoch immer mehr ältere Menschen geben, die mit chronischen Erkrankungen zu kämpfen haben werden.

Positiv könnte sich das wachsende Gesundheitsbewusstsein in der Gesellschaft auswirken. Gleichzeitig wird es auch weniger junge Menschen geben, was zu einer grösseren Knappheit beim Gesundheitspersonal führen könnte. Wir werden deshalb neue Versorgungsformen finden müssen.

Technologischer Fortschritt

Die Hoffnungen stützen sich in Zukunft u.a. auf Themen wie die Identifizierung der Genoms oder der personalisierten Medizin. Wie schnell diese Forschungsansätze die Heilungschancen tatsächlich verbessern, wird sich zeigen.

Die Erwartungen sind hoch und die Hoffnung ist gross, dennoch ist vieles noch Zukunftsmusik. Man kann davon ausgehen, dass sich die Möglichkeiten der Diagnostik weiter stark verbessern werden. Die Ärzte werden Krankheiten noch präziser und früher erkennen können, was die Heilungschancen ebenfalls verbessert.

Gesundheitsversorgung

Das elektronische Patientendossier ist ein wichtiger Fortschritt und gleichzeitig die zwingende Vorraussetzung für weitere Innovationen, die in Zukunft nötig sein werden. Der klassische Hausarzt in seiner  Einzelpraxis ist eher ein Auslaufmodell, weil die Effizienz in grösseren Einheiten besser und auch Teilzeitarbeit möglich ist.

Pflegesituation

Die Pflege älterer Menschen wird eine grosse Herausforderung bleiben. Inwieweit sich technische Hilfen wie Pflegroboter durchsetzen werden und wie sinnvoll sie sind, muss man kritisch prüfen. Vor allem in der Palliativpflege findet aktuell ein Umdenken statt. Längst wird hier nicht mehr alles gemacht, was medizinisch möglich wäre.