Was verändert sich unter Hypnose?

Unter Hypnose arbeitet das Gehirn verändert. Dies lässt sich neurophysiologisch durch vermehrt langsame Hirnwellen und eine Aktivierung von Bereichen der Hirnrinde und des Mittelhirns nachweisen.

Diese Bereiche sind für Aufmerksamkeitssteuerung, Wahrnehmung und mentale Entspannung zuständig. Es werden Lern- und Erinnerungsprozesse ausserhalb der bewussten Wahrnehmung angesprochen. Im Wachzustand nehmen wir maximal 16 Reize pro Sekunde auf, unbewusst erreichen uns bis zu 100 Billionen Reize.

Für wen und in welchen Fällen ist Hypnose geeignet?

Sie hilft sanft und langfristig ohne Nebenwirkungen.

Bei Ängsten; Prüfungs-, Vortrags-, Flug-, Operationsangst, Soziophobie, Panikattacken, Erschöpfung, Schlafstörungen, Stress, Depression, Selbstwertmangel, Süchte, Trauer, psychosomatische Probleme, chronische Schmerzen oder Kinderwunsch.

Störungen, die hypnotisch aktiviert werden, lassen sich gezielt therapieren, Symptome generierende Muster aufbrechen, Gefühle von ihren Auslösern abspalten und neu, positiv verdrahten. Lassen Sie sich beraten!

Bedeutet Hypnose fremdbestimmt?

Der Klient ist in keiner Weise willenlos. Zwar begibt er sich in eine Trance, die sehr tief sein kann, verliert jedoch dabei nicht das Bewusstsein oder die Selbstkontrolle. Der Klient ist nicht nur Herr seiner Sinne, sondern spürt genau, was um ihn herum geschieht, und kann selbst den Trancezustand verlassen, wenn er will.

Es geht darum, aus dem Unbewussten Selbstheilungskräfte zu mobilisieren, die ihn befähigen, auf sein Leben wieder mehr Einfluss zu nehmen. Sie führt zu mehr Selbstbestimmung.