Um einen typischen Schnupfen handelt es sich, wenn die Schleimhäute anschwellen, die Atmung und der Geruchssinn beeinträchtigt werden und Sekret aus der Nase läuft. Treten parallel Halsschmerzen, Husten, Kopfweh und Abgeschlagenheit auf, weist alles auf eine klassische Erkältung hin.

Tritt Schnupfen nicht durch allergieauslösende Substanzen, wie z.B Gräser und Pollen auf, ist dieser zumeist auf Vireninfektionen mit Krankheitserregern zurückzuführen. Diese Virusinfektion kann das ganze Jahr über auftreten, vor allem aber bei niedrigen Temperaturen im Herbst und Winter.

Die richtigen Mittel verwenden

Diese harmlosen Erkältungssymptome werden vom Arzt als «grippaler Infekt» bezeichnet und unterscheiden sich von der richtigen Influenza durch die Schwere ihres Verlaufs, da sie nur selten mit Fieber einhergehen und schneller wieder verheilen.

Vor allem die trockene und kalte Winterluft, ein Schnupfen oder die Allergie führen zu einer trockenen und gereizten Nasenschleimhaut. Doch nur wenn unsere Nasenschleimhaut gut befeuchtet ist, kann die Nase einwandfrei funktionieren.

Hierbei können wundheilungsfördernde Nasensprays zur Befeuchtung helfen, denn diese enthalten meist Meer- oder Mineralsalz als Wirkstoff. Lösungen mit Kochsalz helfen nicht nur der Befeuchtung der Nasenschleimhaut, sondern befreien die „verstopfte Nase“ zudem effektiv von Nasenschleim.

Bei Allergien wie Heuschnupfen, allergieauslösenden Faktoren wie Hausstaubmilben oder Tierhaaren, sowie speziellen Erkrankungen, wie z.B. Sinusitis (Nasennebenhöhlenentzündung) oder zur Volumenverringerung von erweiterten Nasenmuscheln, kommen meist verschreibungspflichtige Sprays mit Kortison in Frage.

Diese haben eine anti-allergische und abschwellende Wirkung auf die Nasenschleimhaut, sollten aber lediglich über einen kurzfristigen Zeitraum eingenommen werden.

Um wieder „frei atmen“ können, eignen sich abschwellende Nasensprays. Durch die Wirkstoffe Xylometazolin oder Oxymetazolin ziehen sich die Blutgefäße an den Nasenschleimhäuten zusammen, sodass die Blutzufuhr verringert wird und das Gewebe abschwillt. Diese sollten jedoch nicht länger als eine Woche benutzt werden.

Salzlösungen und Dexpanthenol

Bei Kindern und Erwachsenen helfen abschwellende Nasentropfen in der richtigen (altersgemässen) Dosierung gleichermassen. Mittel und Präparate mit Salzlösungen und Salben mit dem Wirkstoff Dexpanthenol helfen bei einer wunden Nase und sorgen dafür, dass die Symptome des Schnupfens schnell wieder abklingen.

Denn durch die Anwendung von Nasensprays bzw. – tropfen aus der Apotheke oder der Drogerie, kann die Schnupfendauer um bis zu 2 Tage verkürzt werden.

Nasentropfen, die ätherische Öle enthalten, aktivieren zudem die Kälterezeptoren und sind leicht desinfizierend.

Bei Säuglingen oder Kleinkindern sollten diese nicht verwendet werden, da sie einen Atemstillstand auslösen könnten. Kinder sollten ohnehin nur mit besonderen Geräten und unter Aufsicht inhalieren.

Immunsystem stärken

Um dem Schnupfen und der Erkältung jedoch gänzlich vorzubeugen, sollte die Immunabwehr kontinuierlich gestärkt und auf stets ausreichend Schlaf, Bewegung sowie eine gesunde Ernährung geachtet werden.

Denn viel Bewegung und eine bewusste, gute Körperhaltung trainieren nicht nur Muskeln, sondern auch die Durchblutung und Atmung. Zudem gelten eine ausgewogene Ernährung und Bewegungseinheiten gemeinhin als gute Voraussetzung, um lange gesund zu bleiben.