Bis vor Kurzem galt das Frühstück als wichtigste Mahlzeit des Tages. «Morgens wie ein Kaiser, mittags wie ein König und abends wie ein Bettler», heisst es, und daran halten sich hierzulande viele Menschen – auch wenn es manchen schwerfällt, morgens feste Kost zu sich zu nehmen. Nun haben aber aktuelle Studien mit dieser Regel aufgeräumt. Wichtig ist nicht wann, sondern was gefrühstückt wird. Wer also gleich nach dem Aufstehen nichts essen mag, soll seine Tasse Kaffee oder einen Tee geniessen und dafür im Laufe des Vormittags das Frühstück nachholen. Doch ganz egal, ob vor Sonnenaufgang oder erst Stunden später: Ein gesundes Frühstück enthält wenig Fett, Zucker und Salz, dafür viele Ballaststoffe, Vitamine und Mineralstoffe. Im Klartext: Nichts gegen einen frischen Gipfel ab und zu, gerne auch mit Butter und Honig, aber jeden Tag sollte diese Kalorienbombe nicht auf dem Speisezettel stehen. Kommt dazu, dass Zucker und Weissmehlprodukte den Blutzuckerspiegel schnell in die Höhe treiben und ebenso schnell wieder abfallen lassen. Die Folge: Man ist schon wieder hungrig. Ernährungsexperten empfehlen deshalb für die erste Mahlzeit des Tages Vollkornbrot oder ein möglichst zuckerarmes Müsli, Joghurt, ein Stück Obst oder Gemüse, wie zum Beispiel Cocktailtomaten, oder auch ein Ei, je nach Geschmack hart gekocht oder als Rührei, allenfalls auch etwas Milch beziehungsweise Käse.