Die Vagina – ein geheimnisvoller Innenraum Jede Frau hat einen eigenen Bezug zu ihr. Wird eine Frau im erotischen Vorspiel sexuell erregt, reagiert die Vagina.

Unter der ganz feinen Haut der Scheidenwand liegt eine Schicht mit vielen kleinen Blutgefässen und darunter eine Muskelfaserschicht. Und durch die stärkere Durchblutung dringt Flüssigkeit durch diese Wand.

Neues Erleben im eigenen weiblichen Raum entsteht, indem sich Frauen in kleinen Schritten neue Erfahrungsräume schaffen

Ausgelöst durch den sexuellen Erregungsreflex vergrössert sich die Scheide etwas. Über ihre Muskelfasern kann sie aktiv bewegt werden. Will eine Frau die Fähigkeit erlangen, die Erregung und die Bewegung ihrer Vagina wahrzunehmen und zu intensivieren, setzt dies voraus, dass sie ihre Vagina kennt. 

Kontakt zum weiblichen Geschlecht Dies bedeutet: Die Scheidenlippen, den Eingang zur eigenen weiblichen Höhle ertasten, sich den Innenraum von aussen her mit dem Finger erkunden.

Dazu mit den Beckenbodenmuskeln spielen, um die Beweglichkeit der Vagina zu entdecken. Auf diese Weise kann eine Frau lernen, die vaginalen Sinnesempfindungen wahrzunehmen, diese mit der Zeit angenehm erleben und mit der sexuellen Erregung in Verbindung bringen.

Über das Spiel mit der Beckenbodenmuskulatur und über die Bewegung des Beckens kann die Erregbarkeit der Vagina unterstützt werden. Die Bauchatmung sowie das anfängliche Stimulieren der Klitoris beleben die Vagina zusätzlich.

Damit bewegen Frauen ihre Vagina aktiv und erleben sie als sexuell erregenden Ort. Dies erhöht lustvolles sexuelles Erleben. Neues Erleben Je mehr Frauen den Weg der sexuellen Erregung geniessen und sich weniger mit dem erreichbaren Ziel eines vaginalen Orgasmus beschäftigen, desto eher kann die Vagina reagieren.

Unwichtig, ob Frauen ein von Männern oft erwünschtes Ziel erreichen. Männer haben ihren eigenen Orgasmus. Neues Erleben im eigenen weiblichen Raum entsteht, indem sich Frauen in kleinen Schritten neue Erfahrungsräume schaffen.