Schon längst zählen Sexspielzeuge nicht mehr zu den Tabu-Produkten, die heimlich im Sexshop gekauft und in der hintersten Zimmerecke versteckt werden. Im Gegenteil: Ob in speziellen Stores, auf Dildo-Partys oder im Internet: Das Angebot an den luststeigernden Utensilien war nie grösser und vielfältiger.

Aus diesem Grunde fällt die Entscheidung oft schwer, welche Sexspielzeuge nicht in der Nachttischschublade fehlen sollten. Am bekanntesten sind wohl die klassischen Modelle, wie der Dildo und Vibrator, deren Unterschied darin liegt, dass der Vibrator mit einem Motor und verschiedenen Vibrationsstufen ausgestattet ist, während ein Dildo üblicherweise manuell verwendet wird.

Wer sich noch unsicher ist oder seine Fantasie anregen möchte, sollte sich alleine oder mit dem Partner im Internet oder in einem speziellen Store informieren

Die Form und Materialität des Sexspielzeugs kann nach Belieben gewählt werden: Ob Glas, Silikon, Kunststoff oder Holz, dick, dünn, glatt, mit Noppen oder Einkerbungen – das Angebot der phallusförmigen Toys ist gross.

Unterschieden werden kann zudem in Spielzeuge, die während des Liebesspiels mit dem Partner zum Einsatz kommen, und denen, mit denen man sich auch ohne Partner lustvoll selbst zum Orgasmus bringen kann.

Eines der grössten Vorurteile ist, dass Vibratoren ausschliesslich der Befriedigung der Frau dienen, denn es gibt auch Modelle, die sich perfekt für Paare eignen. Sogenannte Partner-Vibratoren sind ein besonderes Spielzeug, welches den Mann und die Frau beim Liebesspiel gleichermassen stimuliert.

Deshalb sind sie besonders interessant für Paare, die ihr Liebesleben aufregender und fantasievoller gestalten möchten. Das Design des Vibrators ist oft in der Form eines «U», damit während des Aktes der G-Punkt und die Klitoris der Frau sowie die sensible Eichel des Mannes gleichsam stimuliert werden und beide Partner gleichzeitig zum Höhepunkt kommen können.

Häufig ist der Partnervibrator zudem auch mit einer Fernbedienung ausgestattet, sodass die sexuelle Stimulierung auch gänzlich in die Hände des Partners gegeben werden kann.

Wer etwas Neues versuchen möchte, sollte es mit einem Pulsator versuchen. Während der Vibrator erregende Schwingungen abgibt, imitiert der Pulsator die natürlichen und kraftvollen Stossbewegungen des Mannes und verspricht damit intensive und aufregende Höhepunkte.

Ganz neu erobern auch Sextoys den Markt, die durch das Smartphone gesteuert werden können. Diese Apps sind zumeist mit Android-Handys und iPhones kompatibel und vereinfachen die Bedienung von Vibratoren.

Denn die App sendet dann abgestimmte Vibrationen, sodass sich die Nutzer ganz auf den körperlichen Genuss einstellen können, ohne die Vibrationsstärke manuell einstellen zu müssen.

Für Paare eignet sich diese Form des Liebesspiels besonders, da sie von jedem Ort der Welt gesteuert werden kann. Selbst bei räumlicher Trennung kann also für die eigene und die lustvolle Befriedigung des Partners gesorgt werden.

Spätestens seit «Fifty Shades of Grey» gehören auch Liebeskugeln zu den absoluten Must-haves in Sachen Sextoys, da sie nicht nur während des Liebesspiels für mehr Lust sorgen, sondern auch tagsüber als Trainingsgeräte genutzt werden können, die die Orgasmusfähigkeit steigern.

Wer sich noch unsicher ist oder seine Fantasie anregen möchte, sollte sich alleine oder mit dem Partner im Internet oder in einem speziellen Store informieren – denn auch die fantasievollen Anregungen durch die Vielfalt an Möglichkeiten steigern das Sexualleben.