Xenia, du bist ein sehr erfolgreiches It-Girl und eine sehr erfolgreiche Fashion-Bloggerin. Welche Faktoren tragen zu deinem Erfolg am meisten bei?

Ich denke, dass ein Grossteil meines Erfolgs in der Leidenschaft liegt, die ich in meine Projekte stecke. Vor eineinhalb Jahren fing ich das Fashion Blogging an und versuche dort immer wieder die Gratwanderung zwischen Professionalität und Leidenschaft zu finden. Das ist das Erfolgsrezept, denke ich.

Für deinen Job bereist du ja die halbe Welt.
 

Ich bin ein Fashion- und Gesundheitsfreak

Ja, meistens, wenn Videodrehs oder Modeprojekte anstehen. Das versuche ich dann auch immer auf meinen Social-Media-Kanälen zu teilen, um andere Menschen an meinen Erfahrungen teilhaben zu lassen. Privat bereise ich gerne London oder fahre ans Meer.

Wie wichtig ist dir bei all dem Stress deine Gesundheit?

Ich bin ein Fashion- und Gesundheitsfreak (lacht). Wann immer ich kann, versuche ich Sport zu treiben. Meistens mache ich 20 Minuten Cardio, aber ich tanze auch gerne – egal ob klassisch, Salsa oder Hip-Hop.

Achtest du dann auch auf deine Ernährung?

Also ich esse sehr viel Pasta (lacht), aber verzichte komplett auf süsse Getränke und versuche, Alkohol zu meiden.

Menschen in der Mode- und Beautybranche wird oft vorgeworfen, oberflächlich zu sein. Wie gehst du mit solchen Vorwürfen um?

Ich denke, Mode ist eine Mischung aus Selbstdarstellung und Kunst. Zwar gibt es diese ganzen Vorurteile gegenüber der Branche, aber man darf die Menschen vor und hinter den Kulissen nicht unterschätzen. Denn sie haben die Macht, Kultur und Trends ganzer Generationen zu beeinflussen.

Aber eine Weisheit besagt: «Schönheit ist nicht immer alles.» 

Ich denke, es ist wichtiger, eine Persönlichkeit zu entwickeln und zu präsentieren, als sich auf seiner Schönheit auszuruhen. Es gibt so viele schöne Frauen auf dieser Welt, aber der Erfolg kommt erst, wenn du hart arbeitest, freundlich bist und ein Experte auf deinem Gebiet wirst.

Du selbst hast einen Abschluss in BWL gemacht, obwohl du bereits vorher schon erfolgreich warst. Weshalb hast du deine Zeit trotzdem noch in ein zusätzliches Studium investiert?

Das Studium absolvierte ich vor allem für mich selbst, da ich gerne lese und lerne. Ausserdem ist Wissen das Tor zur Welt. In diesem Fall hat das Fach Wirtschaft mir für meine eigenen Projekte sehr geholfen.

Glaubst du nicht, dass durch deinen Erfolg die Methode «Learning by Doing» auch ein guter Bildungsweg hätte sein können?

Natürlich! Das ist er auch jeden Tag. Man sollte nie aufhören, neugierig zu bleiben (lacht).

Was würdest du anderen Mädchen empfehlen, die beruflich in die gleiche Richtung wollen wie du?

Darüber habe ich ein paar Youtube-Clips gedreht, aber am wichtigsten ist, niemals aufzugeben!

Du versuchst dein Privatleben weitestgehend aus der Öffentlichkeit fernzuhalten.

Ja, obwohl ich schon mehrfach internationale Angebote für Reality-Show-Projekte bekam. Aber auf diese «Abkürzung zum Ruhm» verzichte ich, da ich meine Beziehungen nicht verkaufen oder zu bedeutungslosem Klatsch verkommen lassen möchte.

Doch in einigen Interviews sprichst du davon, eines Tages eine Familie gründen zu wollen.

Ja, wie viele Menschen glaube ich, dass Familie eine grosse Portion Lebensglück beinhaltet. Meine Karriere möchte ich aber trotzdem nicht dafür aufgeben, allerdings flexibler werden und meine Prioritäten ändern. Mein Partner sollte daher ein grosses Herz haben und mich ehrlich lieben.