Weshalb liegt Ihnen das Engagement im Kampf gegen Brustkrebs am Herzen?

Krebs, insbesondere Brustkrebs, ist leider in meiner Familie und in meinem Freundeskreis sehr präsent. Ich kenne viele Frauen, die von Brustkrebs betroffen sind, bei einigen ist es gut ausgegangen und sie sind heute gesund, bei anderen leider weniger gut. Betroffen sind auch immer die Angehörigen, deshalb ist Brustkrebs kein reines Frauenthema. Es ist mir eine Herzensangelegenheit, ein Zeichen im Kampf gegen den Krebs zu setzen.

Die Pink-Ribbon-Kampagne kommt sehr positiv rüber, es steckt viel Power und Engagement dahinter – das gefällt mir. Zudem stehen die verschiedenen Kampagnen ganz im Zeichen von Bewegung und Sport.

Wie sieht Ihr Engagement konkret aus?

Ich bin seit drei Jahren bei Pink Ribbon dabei und Botschafterin der Schleifenroute. Ich absolviere einen Teil der 4500 km langen Route auf dem Bike und möchte die Bevölkerung motivieren, aktiv zu werden und eine der über 100 vorgeschlagenen Etappen zu absolvieren. Jeder Einzelne erhält so die Möglichkeit, im eigenen persönlichen Rahmen einen Beitrag für noch mehr Aufmerksamkeit zum Thema Brustkrebs zu leisten und etwas für die eigene gesundheitliche Vorsorge zu tun.

Denn regelmässige Bewegung kann das Brustkrebsrisiko senken. Für mich persönlich ist die mehrstündige Biketour immer wieder eine positive Herausforderung. Neben dem technischen und körperlichen Aspekt setze ich mich während der Tour auch immer mit der Krankheit auseinander und bin in meinen Gedanken bei den Betroffenen.

Was machen Sie persönlich für Ihre Gesundheit?

Ein gesundheitsbewusster Lebensstil ist mir sehr wichtig. Dazu gehört Bewegung und Sport, eine ausgewogene Ernährung und regelmässige Check-ups beim Arzt. Zudem versuche ich Stress abzubauen und eine ausgeglichene Work-Life-Balance zu halten.