Besonders in den ersten drei Monaten der Schwangerschaft fühlen sich Frauen emotionaler. Schwangerschaftshormone wie Östrogen, Progesteron oder HCG sorgen jedoch dafür, dass Mutter und Kind bestens versorgt sind.

Da es wichtig ist, auf sich und seinen Körper zu achten, sollte man auf eine abwechslungsreiche Mischkost, körperliche Bewegung und eine angemessene Gewichtszunahme wert legen. Denn dies wirkt sich nicht nur in der Schwangerschaft, sondern auch darüber hinaus positiv auf das Wohl von Mutter und Kind aus.

Obwohl die Mutter ihr ungeborenes Kind über den eigenen Stoffwechsel versorgt, steigt ihr Energiebedarf erst ab dem vierten Schwangerschaftsmonat. Und dies um etwa 250–300 Kalorien mehr als üblich. Ergänzt man den täglichen Speiseplan um beispielsweise ein Vollkornbrot mit Käse oder zwei grosse Äpfel, ist der zusätzliche Kalorienbedarf bereits abgedeckt.

Wichtige Nährstoffe für Mutter und Kind

Ein Grossteil der wichtigen Nährstoffe sind in Obst, Gemüse oder Vollkornprodukten enthalten, die sich leicht in den Speiseplan einbauen lassen. Lebensmittel mit einem hohen Anteil gesättigter Fettsäuren, fettreiche Speisen, Süssigkeiten, kalorienreiche oder koffeinhaltige Getränke sollten möglichst vermieden werden.

Stattdessen ist es ratsam, auf Obst, Saftschorlen oder Tee auszuweichen und etwa zwei Liter Flüssigkeit am Tag zu trinken. Auch der Bedarf an Mineralstoffen wie Calcium, Eisen und Zink muss gedeckt werden, die zum Beispiel in Milch- und Fleischprodukten enthalten sind.

Alternative Ernährung für Vegetarier

Da Eisen ein wichtiger Mineralstoff für den mütterlichen Stoffwechsel ist, kann dieser neben fettarmem Fleisch auch über Vollkornprodukte bezogen werden. Mithilfe von Vitamin C aus Brokkoli oder Früchten verbessert sich ausserdem die Eisenaufnahme aus dem Getreide.

Weitere wichtige Nährstoffe sind Jod und Folsäure. Jod kann aus Jodsalz, Fisch oder Milchprodukten bezogen oder ebenso wie Folsäure in Form von Ergänzungstabletten zu sich genommen werden.

Um dem Nachwuchs eine ideale Entwicklung zu ermöglichen, sollte jedoch das Motto lauten: Für zwei denken, aber nicht für zwei essen.