Für unsere Gesundheit ist ein von Elektrosmog befreites Zuhause eine wichtige Voraussetzung, um nicht krank zu werden. Schläft ein Mensch über längere Zeit in einem belasteten Raum, können sich erste Symptome wie Schlafstörungen oder Verspannungen einstellen. Wird der Körper über Jahre hinweg mit Elektrosmog belastet, können dadurch akute Beschwerden allmählich chronisch auftreten. «Wir zeigen unseren Kunden die Belastungen von Elektrosmog mit modernen elektronischen Messgeräten», sagt Thomas Sigrist, Experte für Erdstrahlen und Elektrosmog. «Wo immer wir Störfelder finden, suchen wir deren Ursprung, damit der Kunde genau erkennen kann, von wo der Elektrosmog kommt.» Sigrist und sein Team messen verschiedene Störfelder wie Elektrofelder, elektromagnetische Felder und Hochfrequenzfelder. Jedes Kabel strahle, auch wenn kein Verbraucher eingeschaltet ist, so Sigrist. Die richtige Distanz vermeide Belastungen von Elektrosmog. Ebenso strahlt jedes Elektrogerät Elektrosmog aus. «Besonders beim Schlafplatz ist es wichtig, dass man sich zeigen lässt, welche Geräte wie weit vom Bett weg sein müssen.» Oft sei eine ganze Wohnung mit Elektromagnetfeldern belastet, weil ein Kabel der Stromversorgung zu nahe am Haus verlegt ist. Auch Mobilfunkantennen oder Funkanlagen in der unmittelbaren Umgebung und schnurlose Digital-Telefone in der Wohnung können ein Haus wesentlich mit Elektrosmog belasten. Moderne Messgeräte zeigen, ob ein Haus davon betroffen ist.

Spalten im Erdreich
Erdstrahlen entstehen in Erdverwerfungen oder Gesteinsbrüchen. Diese geologischen Brüche oder Verwerfungen haben ihren Ursprung in tektonischen Störungen, die zu Sprüngen in der Erdoberfläche und Verschiebungen unterschiedlicher Erdschichten führen. Das natürliche Erdmagnetfeld kann von zwei Seiten belastet werden: von Wasseradern, die das Magnetfeld schwächen, und von Erdverwerfungen oder Spalten im Erdreich, die das Erdmagnetfeld zu stark an die Erdoberfläche steigen lassen. Wird bei einer Hausvermessung ein belasteter Schlafplatz gefunden, bei dem ein Ausweichen nicht möglich ist, versucht der Baubiologe, den Schlafplatz physikalisch gegen Wasseradern und Erdverwerfungen zu schützen und damit den gesunden Schlaf zu ermöglichen.

Hochfrequente Strahlungen
Bei jedem Menschen ist die Sensibilität auf Erdstrahlen unterschiedlich. Die einen spüren kaum etwas davon, andere weisen starke Reaktionen auf. Baubiologische Fachleute vermessen Erdstrahlen und Elektrosmog mittels elektronischer Geräte, die auf ihre Wirksamkeit überprüft wurden. Eine umfassende Situationsanalyse erfordert, dass dieselbe Fachperson während der Vermessung sowohl hochfrequente Strahlungen wie etwa von einer Natel-Antenne, elektromagnetische Felder wie beispielsweise an einer Bahnstrecke sowie auch Erdstrahlen und Wasseradern erfasst. Dies ist besonders wichtig, weil sich Rutengänger oder Pendler häufig nur auf Wasseradern und Erdstrahlen konzentrieren, Elektriker nur Elektrofelder messen und andere Fachspezialisten ausschliesslich die Hochfrequenzstrahlung von Natel-Antennen und Funktelefonen beurteilen.

Fragen beantworten
Eine baubiologische Untersuchung der Wohn- und Schlafräume dauert zwei bis drei Stunden. Ziel der Vermessung und Beratung ist das Aufzeigen von guten und belasteten Bereichen in der Wohnung, besonders in den Schlafräumen. Neben Elektrosmog werden auch Erdstrahlen und Immissionen gemessen, die von Metall ausgehen, etwa einem Öltank, Bestandteilen im Luftschutzkeller, Armierungseisen oder Metallteilen am Bett. Die Messungen sollen im Besonderen folgende drei Fragen beantworten: Wo gibt es belastende Störfelder in der Wohnung? Wie stark reagiert der Körper auf vorhandene Störfelder? Was schliesslich muss in die Wege geleitet werden, damit man nicht mehr schutzlos den Störfeldern ausgesetzt ist?