Die Vorteile der Trockenrasur liegen auf der Hand

Der Trockenrasierer ist schnell, praktisch und bequem. Zudem ist die Gefahr, sich beim Rasieren zu verletzen, minimal. Besonders wenn es am Morgen rasch gehen muss, ist der Trockenrasierer ideal.

Trockenrasur bedeutet aber nicht unbedingt, dass die Rasur ganz trocken ablaufen muss. Es gibt Trockenrasierer, die auch nass rasieren können. Dadurch werden aber weder die Qualität noch die Gründlichkeit der Rasur merklich verbessert.

Gerade, wenn ein Mann eine unebene Haut oder Pickel hat, ist die Trockenrasur aber eine gute Alternative zur Nassrasur. Auch für Männer mit empfindlicher Haut ist der Trockenrasierer besser. Mit der Klinge schabt man auf der obersten Hautschicht und kann damit Irritationen hervorrufen.

Scherblatt regelmässig ersetzen

Die Trockenrasur hat aber auch Nachteile. Die Barthaare werden nur an der Oberfläche abgeschnitten. Bei Männern mit einem starken Bartwuchs bildet sich schon meist nach wenigen Stunden wieder ein Bartschatten.

Die mangelnde Gründlichkeit wird deshalb oft ins Feld geführt, wenn es um Pro und Kontra der Trockenrasur geht. Ein weiterer Nachteil der Trockenrasur besteht darin, dass die Scherköpfe die Barthaare nicht abschneiden, sondern abhobeln, was die Poren verstopfen und damit die Entstehung von Pickeln begünstigen kann.

Neben einem Preshave ist deshalb auch ein Aftershave zu empfehlen, damit es nicht zu Hautentzündungen, Ekzemen oder Pickeln kommt. Ausserdem sollte man das Scherblatt nach jeder Rasur gründlich reinigen und in regelmässigen Abständen durch ein neues Blatt ersetzen.

Konturen exakt rasieren

Die Vorteile der Nassrasur zeigen sich darin, dass sie gründlicher ist. Egal, ob man ein Rasiermesser, einen Rasierhobel oder einen Systemrasierer wählt, moderne Klingensysteme passen sich perfekt dem Gesicht an und entfernen das Barthaar nahe an der Hautoberfläche.

Rasierschaum, Rasiergel oder Rasiercreme lassen die Bartstoppeln aufquellen. Der Nassrasierer gleitet so besser und schont die Haut. Ein weiterer Vorteil besteht darin, dass bei der Nassrasur die Konturen des Bartes mit hoher Genauigkeit rasiert werden können: Der Bart erhält so die gewünschte Form.

Nach der Rasur reinigen 

Nachteil der Nassrasur ist eine merklich erhöhte Verletzungsgefahr. Deshalb ist beim Rasieren Vorsicht geboten. Der grösste Nachteil der Nassrasur betrifft im Wesentlichen einzig Systemrasierer. Die Rasierklingen sind teuer.

Um Rötungen, Hautirritationen und Pickel nach der Rasur zu vermeiden, muss die Klinge regelmässig gewechselt werden, was ins Geld gehen kann. Durch Nutzung stumpfer Rasierklingen werden die Barthaare nicht abgeschnitten, sondern aus der Haut gerissen, was zu Reizungen und Entzündungen führen kann.

Zudem vergessen manche Männer, die Rasierklingen nach der Rasur zu reinigen, mit dem Resultat, dass sich darauf Bakterien ansammeln. Egal, ob man sich für eine Trockenrasur oder eine Nassrasur entscheidet: Nach der Rasur benötigt die rasierte Haut Pflege. Deshalb zahlt sich ein gutes und ausgiebiges Aftershave oder eine Feuchtigkeitscreme aus.

Die Haut richtig pflegen

Besteht das tägliche Badezimmerritual beim Mann nur aus Rasur, Duschgel und Deo, ist das eigentlich schade. Denn auch die Männerhaut profitiert von einer adäquaten Gesichts- und Körperpflege. Jede Haut ist dabei anders.

Bei einer trockenen Haut ist es wichtig, dass viel Feuchtigkeit eingecremt wird. Aggressive Seifen und Duschgels sollten demgegenüber vermieden werden. Bei einer fettigen Haut ist auch eine Ausreinigung von Vorteil.

Morgens und abends sollte das Gesicht gründlich mit fettaufnehmender Reinigungsmilch gereinigt werden. Unterdessen ist es eine Selbstverständlichkeit, dass sich auch Männer intensiver um ihre Hautpflege kümmern.

Die Kosmetikhersteller haben darauf mit einer grossen Auswahl an Produkten reagiert. Immer mehr Männer aller Altersgruppen haben inzwischen damit angefangen, die für ihren Hauttyp entsprechenden Pflegeprodukte zu verwenden.