Arbeitnehmende und Unternehmen müssen lernen, mit den Belastungen der veränderten Arbeitswelt umzugehen, um die Gesundheit zu erhalten und gleichzeitig die Gesundheitskosten tief zu halten.

Stressbewältigung gehört heute zur Grundkompetenz von Arbeitnehmenden. Regelmässige Bewegung im Sinne der Bewegungspyramide des Bundesamtes für Sport, regelmässige Entspannungselemente, im Alltag eingebaut, und genügend Schlaf bilden die Grundlage.

Ein Burn-out ist eine schwere Erkrankung, und es gilt alles zu tun, diese zu vermeiden.

Wir müssen lernen, mit unseren Ansprüchen an die eigene Leistung besser zu haushalten und uns auch mal emotional zu distanzieren. Die faszinierende sinnstiftende Arbeit führt bei vielen dazu, dass sie sich übernehmen und ihre eigenen Leistungsgrenzen überschreiten.

Wir müssen lernen, uns selbst, aber auch den Anforderungen des Arbeitgebers, Grenzen zu setzen. Wir müssen lernen, auf Zeichen der Überlastung wie Schlafstörungen, Verdauungsstörungen, chronische Schmerzen der Muskulatur zu achten und diese ernst zu nehmen und bei solchen Symptomen frühzeitig Hilfe zu holen.

Ein Burn-out ist eine schwere Erkrankung, und es gilt alles zu tun, diese zu vermeiden. Heute haben wir mit der Herzratenvariabilitätsmessung ein Instrument, das schon früh aufzeigt, ob ein Individuum gefährdet ist, an einem Burn-out zu erkranken.

Die Arbeitgeber ihrerseits haben die Pflicht, ihre Führungskräfte zu befähigen, Frühanzeichen bei den Mitarbeitenden zu erkennen und die Mitarbeitenden nicht zu überlasten.

Eine Kultur, geprägt von Respekt, Wertschätzung und kompetenten Führungskräften, die sich auch Zeit für die Führung nehmen, verhindert nachweislich Stressfolgekrankheiten.