Wie heisst es so schön: „Wie man sich bettet, so liegt man.“ Da ist im wahrsten Sinne des Wortes etwas dran: Im Liegen werden empfindliche Körperstellen wie Schultern, Hüften oder Kreuzbein einem erheblichen Druck ausgesetzt.  Eine falsche Druckbelastung des Körpers – zum Beispiel durch eine schlechte Körperhaltung – kann dazu führen, dass man die Nacht über kaum mehr ein Auge zumacht und sich am nächsten Morgen wie gerädert fühlt.

Mit richtiger Unterlage zum Schlafkomfort

Rücken- und Gelenkschmerzen kann man vorbeugen und sie lassen sich lindern, indem sensible Körperstellen wie Wirbelsäule, Gelenke und Bandscheiben im Liegen an den entsprechenden Stellen entlastet, ergonomisch korrekt gestützt und gelagert werden. Orthopädische Matratzen bieten die richtige Lösung. Sie helfen, den Druck des Körpers während des Schlafes gleichmässig über die gesamte Schlaffläche zu verteilen und die Wirbelsäule in jeder Liegeposition natürlich zu unterstützen. Man schläft ruhiger ein und verspürt morgens keine Verspannungen in der Rücken- und Nackenmuskulatur.

Punktuell an den Körper angepasst

Orthopädische Matratzen sind in fünf bis sieben verschiedene Zonen eingeteilt und im gesamten Härtegrad sehr gut dem Gewicht des Schläfers und seiner individuellen Körperkonstitution angepasst. Die einzelnen Körperstellen werden punkteelastisch – auch beim Schlafen auf der Seite – abgestützt und entlastet. Die Vielfalt der Matratzen und ihrer Materialien ist sehr gross. Orthopädische Matratzen bestehen oft aus Naturlatex, aus Kombinationen von viskoelastischem Schaum oder Kaltschaum. Sehr gute orthopädische Eigenschaften weisen Latex und Viskoschaum auf, sie sind allerdings teuer. Dank der Beschaffenheit und Hochwertigkeit der Materialien sind orthopädische Matratzen für Allergiker sehr gut geeignet. Auch für übergewichtige oder für kranke, bettlägerige Menschen empfehlen sich die Matratzen, da sie gegen Durchblutungsstörungen helfen und das Risiko des Entstehens von Druckgeschwüren vermindern. Vor allem druckempfindliche und problembehaftete Körperpartien wie Wirbelsäule und Bandscheiben werden dank der komfortablen Matratzen gut entlastet und können sich im Schlaf regenerieren.

Die korrekte (Schlaf-)Haltung

Nicht nur die richtige Matratze, sondern auch die eigene Körperhaltung macht den Unterschied. Eine gute Körperhaltung tagsüber bedeutet: gerader Rücken, die Schultern nach hinten, Brust raus, Bauch rein, Kinn hoch und die Füsse nach vorne. Man kann sich selbst testen, indem man sich an eine Wand stellt. Bei den meisten Menschen mit schlechter Körperhaltung berühren die Schulterblätter nämlich die Wand nicht. Beim Schlafen sollte man sich besser nicht auf den Bauch legen, da dies Rücken und Nacken stärker belastet. Als beste Position wird die Seitenschlafhaltung empfohlen, wobei ein Kissen zwischen den Knien die obere Hüfte richtig zur unteren Hüfte ausrichtet. Das Kopfkissen sollte zudem einen geraden
Rücken unterstützen und den Nacken nicht unnatürlich verbiegen.

Und Vorsicht:

Auch mit der durchdachtesten Matratze und der besten Körperhaltung lösen sich nicht alle Rücken- und Gelenkprobleme einfach in Luft auf. Die richtige Schlafunterlage ermöglicht in erster Linie ein bequemeres Liegen und ein erholsames Schlaferlebnis. Bei hartnäckigen, anhaltenden Beschwerden ist stets ein Arzt zu Rate zu ziehen.