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Klinik für Suchttherapie
Hutmattenweg 11
5704 Egliswil
Telefon 062 886 99 50
klinik@sozialtherapie.ch

Ist es möglich, ohne fremde Hilfe von Drogen wegzukommen?

Sicher ist es möglich, ohne Hilfe von Drogen wegzukommen. Die meisten Betroffenen versuchen das auch und einige schaffen es auch. Bei den meisten klappt dies jedoch nicht und sie benötigen professionelle Unterstützung. Je nach Schweregrad der Abhängigkeit hilft dann eine ambulante oder stationäre Therapie.

Was ist der Unterschied zwischen einem stationären Entzug und einer Therapie?

In der Suchthilfe unterscheiden wir zwischen ambulanten, teilstationären und stationären Therapien. Bei den substanzgebundenen Suchterkrankungen (Alkohol, Drogen, Medikamente) ist zuerst eine Entzugstherapie nötig, die vor allem die körperlichen Entzugssymptome berücksichtigt. Anschliessend kann dann die sogenannte Entwöhnungstherapie erfolgen, die vor allem die psychischen Ursachen behandelt.

Je länger die Abhängigkeit gedauert hat, desto länger dauert auch, bis das Verlangen aufhört.

Es gibt ambulante und stationäre Behandlungsmöglichkeiten. Wann ist das eine passender als das andere?

Welche Behandlungsform passender ist, muss in einem Abklärungsgespräch mit dem betroffenen Menschen geklärt werden.

Dabei spielen mehrere Faktoren eine Rolle: Stärke und Dauer der Abhängigkeit, soziale und berufliche Integration respektive Desintegration, das soziale Netz, die persönliche Resilienz, psychische und körperliche Begleiterkrankungen etc.

Hört das Verlangen nach Drogen nach langer Abhängigkeit jemals auf?

Ja, das Verlangen kann aufhören. Dabei gilt aber eine relativ einfache Faustregel: Je länger die Abhängigkeit gedauert hat, desto länger dauert es in der Regel, bis nach dem Aufhören auch das Verlangen aufhört. Aber auch hier ist jeder Mensch unterschiedlich.


Das Team aus der Suchtklinik in Egliswil


Das Therapiegelände in Egliswil