Rezept

Glutenfrei backen Brownies Genuss ohne Reue Diese feinen Brownies sind schnell zubereitet und schmecken Allergikern genauso gut wie Nicht- Allergikern.

Zutaten

  • 200 g glutenfreie Edelbitter- Schokolade, mind. 60 Prozent Kakaoanteil* (siehe Hinweis)
  • 100 g Butter
  • 3 Eier 200 g Rohzucker
  • 1 TL Vanillezucker
  • 1 Prise Salz
  • 100 g grob gehackte Pekannüsse
  • 180 g glutenfreie Mehlmischung* (siehe Hinweis)
  • 1 TL glutenfreies Backpulver* (siehe Hinweis)

 

Zubereitung

  • Schokolade in Stücke brechen und mit Butter schmelzen lassen.
  • Eier, Rohzucker, Vanillezucker und Salz mit dem Handrührgerät oder mit Hilfe einer Küchenmaschine schaumig rühren, bis die Masse cremig hell wird. Flüssige Schokolade und Butter unterrühren. Pekannüsse, Mehl und Backpulver dazugeben und alles kurz verrühren.
  • Masse auf einem mit Backpapier ausgelegten Blech (20 x 40 cm) gleichmässig verstreichen und im vorgeheizten Backofen bei 180 ° c knapp 20 Min. backen.
  • Brownies im Backblech auf einem Gitter auskühlen lassen, in Würfel schneiden und nach Belieben mit Puderzucker bestäuben

 

Hinweise bei Zöliakie*

  • Glutenfreie Mehlmischungen sind mit dem «Glutenfrei-Symbol» gekennzeichnet.
  • Backpulver kann Gluten (z. b . Weizenstärke) enthalten. Deshalb z utatenliste auf der Verpackung beachten. Backpulver mit Mais- oder Reisstärke ist glutenfrei und somit bei Zöliakie geeignet.
  • Nicht jede Schokolade ist glutenfrei. Auch hier gilt, die Zusammensetzung auf der Packung sorgfältig zu lesen

© Rezept: Carine Buhmann

Gibt es Einschränkungen, wenn man sich glutenfrei ernähren muss?

Ja, aber glutenfrei heisst nicht auf Genuss zu verzichten! Weizen, Dinkel, Gerste, Roggen, Hafer und daraus hergestellte Produkte sind zwar nicht erlaubt, dafür sind Reis, Mais, Hirse, Buchweizen und Quinoa von Natur aus glutenfrei. Daraus lassen sich abwechslungsreiche Gerichte kochen, ob Risotto, Polenta, Hirseeintopf, Buchweizencrêpes oder Quinoa Burger.

Worauf ist beim glutenfreien Backen zu achten?

Man muss jegliche «Verunreinigung» mit Glutenhaltigem wie Weizenmehl – auch Spuren und kleinste Brotkrümelchen – vermeiden. Also Arbeitsflächen und sämtliche Küchengeräte gründlich reinigen. Zudem darf man nur Backzutaten verwenden, die garantiert glutenfrei sind.

Kann man herkömmliches Mehl in Backrezepten durch glutenfreies Mehl ersetzen?

Nein, denn Spezialmehl ohne Gluten besitzt ganz andere Backeigenschaf ten als Weizen oder Dinkelmehl, weil der Kleber (Gluten) fehlt, welcher für Lockerung, Elastizität und Feuchtigkeit sorgt. Deshalb ist auch die Teig bearbeitung schwieriger. Glutenfreie Backwaren trocknen relativ schnell aus und werden hart. Zutatenmengen und Flüssigkeitsverhältnis muss man deshalb meist anpassen. Die Backtemperaturen sind bei glutenfreiem Gebäck eher tiefer und die Backzeiten oft kürzer.

Welche Backrezepte gelingen problemlos?

Biskuitteige funktionieren sehr gut, da der Mehlanteil relativ gering ist. Auch Rührteige auf Backpulver Basis wie Schokoladenkuchen oder Muffins gelingen mit wenigen Anpassungen problemlos. Je grösser der Mehlan teil ist, desto heikler wird’s. Hefeteige lassen sich von Hand nicht kneten und sind nur schwer formbar. Auch Mürbeteig benötigt etwas Fingerspitzengefühl, denn solche Teige brechen leicht. Wer sicher gehen will, weicht auf Backrezepte aus, die ganz ohne Mehl auskommen, wie etwa Rüeblitorte.

Braucht es spezielle Küchengeräte?

Da glutenfreier Teig stark an den Händen klebt, ist man auf ein leistungsfähiges Handrührgerät oder eine gute Küchenmaschine angewiesen. Backformen muss man immer mit Backpapier auslegen oder spezielle Antihaftformen aus Silikon verwenden. Nur Einfetten hilft wenig, denn glutenfreie Teige bleiben trotzdem oft darin kleben.

Gibt es Backzutaten, die für Menschen mit Zöliakie nicht in Frage kommen?

Zuckerstreusel und ähnliche Dekorationen enthalten oft Weizenmehl. Dies muss aber auf der Packung vermerkt sein. Auch beim Backpulver gibt es solche mit und ohne Weizenstärke. Grundsätzlich gilt: Immer die Zutatenliste gründlich lesen und im Zweifelsfall darauf verzichten oder direkt beim Hersteller nachfragen.

Gibt es kleine Tricks, um das Backresultat zu verbessern?

Eier und Milchprodukte verbessern die Backeigenschaften. Abgeriebene Zitronen oder Orangenschale verleihen Mürbeteigen ein angenehmes Aroma. Und Zutaten wie Mandeln, Schokolade, Früchte machen glutenfreie Backwaren genauso köstlich wie herkömmliche.