TIPPS

1. Geräte, die man nicht braucht, ausstecken.

2. Einen Wecker verwenden, der mit Batterie läuft.

3. Geräte mittels geschalteter Steck­leisten vom Stromkreis trennen.

4. Geräte mittels Zeitschaltuhr während der Schlafenszeiten vom Strom trennen.

5. Mit einem eingebauten Freischalter im Schlafzimmer können sogar die Stromleitungen komplett abgeschaltet werden.

Tatsache ist: Wo Strom fliesst, entsteht Elektrosmog. Ob tatsächlich die Gesundheit und der Schlaf dadurch gefährdet werden, darüber streiten Experten seit Jahren. Für die einen ist klar, dass Elektrosmog zu Gesundheitsschäden führen kann, die anderen stellen das Thema in die esoterische Ecke ab.

Einig scheinen sich Schlafmediziner darin, dass es Menschen gibt, die besonders sensibel auf elektrische Strahlung reagieren und dadurch schlechter schlafen.

Elektrosmog im Schlafzimmer reduzieren

Da unser Körper während der Schlafphase viel sensibler auf störende Einflüsse reagiert als tagsüber, lohnt es sich in jedem Fall, den Elektrosmog im Schlafzimmer zu reduzieren. Das geht mit ein paar einfachen Vorkehrungen.

Aus vielen Schlafzimmern ist der Radiowecker nicht wegzudenken. Nachteil: Er erzeugt Strahlung. Es lohnt sich deshalb, diesen durch einen Wecker mit Batteriebetrieb zu ersetzen. Auch ein Modell mit Funkuhr ist unbedenklich, da dieses nur Signale empfängt.

Falls es doch ein Radiowecker sein muss, sollte dieser nicht direkt neben dem Kopf auf dem Nachttisch, sondern in einiger Entfernung vom Bett platziert werden.

Strahlung erzeugen jedoch auch alle anderen Elektrogeräte, die ans Stromnetz angeschlossen werden. Deshalb ist es ratsam, vor dem Schlafengehen alle Elektrogeräte im Schlafzimmer auszustecken.

Alternativ kann man praktische Zwischenschalter installieren, welche die Stromzufuhr unterbrechen. Lässt man sich vom Handy wecken, so gilt: entweder ganz ausschalten oder den Flugmodus einschalten. Ist dieser aktiviert, kann das Handy kein Funknetz mehr aufbauen.