Tipps

  • Sorgen Sie für genügend Luftfeuchtigkeit in Räumen
  • Schließen Sie die Augen ab und zu für mehrere Sekunden
  • Meiden Sie Staub, Tabakrauch und Zugluft
  • Blinzeln Sie von Zeit zu Zeit bewusst
  • Führen Sie zwischendurch Entspannungsübungen durch
  • Schlafen Sie ausreichend
  • Essen Sie vitamin- und nährstoffreich, trinken Sie mindestens zwei bis drei Liter Wasser pro Tag
  • Pflegen Sie die Augenpartie mit einer speziellen Feuchtigkeitspflege
  • Schützen Sie Ihre Augen mit einer Sonnenbrille vor starkem UV-Licht

Die Natur hat bereits bestens vorgesorgt, unsere Augen vor Schäden zu bewahren. Die Brauen und Wimpern sollen verhindern, dass Schweiss, Staub oder Fremdkörper in die Augen eindringen. Durch den Lidreflex wird das Auge ständig mit dem Tränenfilm benetzt, um es vor dem Austrocknen zu schützen.

Dennoch sind unsere Augen im Alltag vielen Anstrengungen und Gefahren ausgesetzt. Direktes und starkes UV-Licht kann Netzhaut und Hornhaut schädigen, Zugluft, Staub und Tabakrauch können die Augen reizen und zu Rötungen und Brennen führen.

Besonders stundenlange Bildschirmarbeit strengt die Augen extrem an. Die Folge: Müde, gerötete und brennende Augen, Trockenheits- und Fremdkörpergefühl. Normalerweise erfolgt der reflexartige Lidschlag rund 20 Mal pro Minute. Durch das konzentrierte Schauen auf den Monitor kann sich die Lidschlagfrequenz jedoch verringern. Dadurch werden die Augen nicht mehr ausreichend mit Tränenfilm benetzt.

Dieser hat jedoch die Aufgabe, Hornhaut und Bindehaut feucht zu halten und die Sauerstoffversorgung sicherzustellen. Der Tränenfilm kann Unebenheiten auf der Hornhaut glätten und wehrt durch seine spezielle Zusammensetzung Bakterien und Viren ab. Ausserdem werden durch die Flüssigkeit kleinere Fremdkörper ausgeschwemmt.

Manchmal helfen bei trockenen Augen künstliche Tränen in Form von Augentropfen. Bei chronischen Augenbeschwerden sollte auf jeden Fall ein Augenarzt hinzugezogen werden, um abzuklären, ob eine krankhafte Veränderung der Tränenproduktion, eine Lidrandentzündung oder andere Erkrankungen vorliegen. Rote Augen können auf eine Bindehautentzündung oder auf eine Verletzung hindeuten. Oft werden gerötete Partien in den Augen jedoch lediglich durch ein geplatztes Äderchen verursacht, was völlig harmlos ist. Wenn die Augen stark jucken, steckt oft eine allergische Reaktion, zum Beispiel auf Pollen oder Tierhaare, dahinter.

Entspannung für die Augenmuskeln

Auch gesunde Augen brauchen mal eine Pause. Sie werden schnell wieder munter, wenn sie zwischendurch einfach mal für mehrere Sekunden geschlossen werden. Auch schnelles bewusstes Blinzeln kann die Augen entspannen, weil sie wieder besser befeuchtet werden. Eine leichte Massage der Lider mit den Fingerspitzen tut müden Augen ebenfalls gut. Ein Wechsel zwischen Nah- und Fernsicht ist pure Erholung für die Augenmuskeln. Hierzu die Augen ab und zu kreisen und den Blick in die Ferne schweifen lassen.

Mit zunehmendem Alter, aber auch durch schädigende Faktoren wie Rauchen, kann die Sehkraft nachlassen. Eine ausgewogene Ernährung mit ausreichend Vitamin C und E, Carotinoiden und Zink kann sich positiv auf die Sehkraft auswirken. Eine regelmäs­sige Kontrolle der Sehkraft beim Augenarzt ist empfehlenswert, damit krankhafte Veränderungen rechtzeitig erkannt werden.

Auch kosmetisch können wir einiges für einen strahlenden Blick tun. Die Haut der Augenpartie enthält weniger Talgdrüsen als die restliche Gesichtshaut. Sie trocknet schneller aus und benötigt besonders zarte und reichhaltige Pflege. Spezielle Augencremes können auch Fältchen und Tränensäcken entgegenwirken. Manche Frauen haben eine besondere Anlage zu solchen Schwellungen und Erschlaffungen des Unterlidbereiches. Sie beeinträchtigen Betroffene in ihrem Wohlbefinden meistens erheblich, sind aber in der Regel ein rein kosmetisches Problem.

Ursache für Tränensäcke kann eine Bindegewebsschwäche sein. Reichlich Flüssigkeitszufuhr, salzarme Ernährung, Verzicht auf Alkohol und Nikotin sowie kühlende Augengels und abschwellende Cremes können helfen. Da chronische Tränensäcke aber auch Anzeichen einer Erkrankung sein können, sollte ein Arzt zunächst eine Abklärung vornehmen.