Wer kennt es nicht, das saure Aufstossen. Auslöser für Sodbrennen ist saurer Magensaft, der in die Speiseröhre zurückfliesst und dort die Schleimhaut reizt. Bei leichten und seltenen Beschwerden kann ein Glas Milch, das schluckweise getrunken wird, für Abhilfe sorgen.

Wer regelmässig Sodbrennen hat, sollte darauf achten, dass er mit leicht erhöhtem Oberkörper schläft, weil dies den Rückfluss von Magensäure hemmt. Hilfreich kann auch das Führen eines Speisetagebuchs sein. Gehen die Beschwerden nicht zurück, muss der Arzt aufgesucht werden.

Genügend trinken

Ebenso lästig kann ein Völlegefühl sein, verbunden mit Blähungen. Gut beraten ist deshalb, wer auf blähende Nahrungsmittel verzichtet. Auch wer unvermittelt auf eine Ernährung mit vielen Vollkornprodukten umstellt, kann unter unerwünschten Darmgasen leiden: Die Darmflora muss sich erst an die Nahrung gewöhnen.

Ausserdem ist es wichtig, dass bei Vollkornprodukten viel Flüssigkeit aufgenommen wird. Die Nahrungsfasern können nur dann optimal wirken, wenn sie von genügend Wasser umgeben sind.

Durchfall und Verstopfung

Ein häufiger Auslöser für Durchfall können Lebensmittelallergien sein, da der Darm solche Stoffe möglichst rasch ausscheiden will. Wie bei den meisten leichten Verdauungsproblemen stoppt auch der Durchfall meist von alleine. Bei schwerem Durchfall ist allerdings der Gang zum Arzt angezeigt. Viele Frauen leiden auch unter Verstopfung. Das hat meist mit Mängeln bei der Ernährung und dem Lebensstil zu tun.

Zu wenig Vollkornprodukte und zu wenig Früchte und Gemüse fördern die Verstopfung ebenso wie zu wenig Flüssigkeit. Wer zur Verstopfung neigt, sollte zudem auf ausreichend Bewegung achten. Abführmittel nützen nur kurzfristig.