Bereits 2017 wurde Cannabidiol (CBD) von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) als ungefährlich eingestuft und Studien zeigen, dass es weder ein Missbrauchs- noch Abhängigkeitspotential darstellt.

Im Dezember 2018 traf sich die Suchtstoffkommission der UNO, um eine Cannabis-Neubewertung zu besprechen. Dies würde zu einer grundlegenden Änderung für die internationalen Richtlinien der Pflanze führen.

Der WHO-Bericht wurde zwar noch nicht herausgebracht, jedoch wurden Empfehlungen der Expertenkommission für Drogenabhängigkeit teilweise veröffentlicht:

  • Es wird empfohlen, Cannabisblüten und Cannabisharz aus der Kategorie IV (gefährliche Substanzen) des Einheitsabkommens über Suchtmittel (1961) zu streichen.
  • Dronabinol und Tetrahydrocannabinol (THC) sollen nicht mehr als psychotrope Substanzen (Kategorie I und II), sondern als Betäubungsmittel eingestuft werden.

Die Lage von CBD in der Schweiz

  • Hanfprodukte sind nur bis zu einem Höchstwert von max. 1 % THC legal.
  • Für den CBD-Wert gibt es keine Grenze.
  • Der Konsum von Hanfblüten mit max. 1% THC ist legal, doch diese unterscheiden sich optisch nicht von den illegalen.
    (Tipp: Originalverpackung mit sich tragen.)

Relevante Gesetze:

  • Lebensmittelgesetz: max. 0.002 % THC
  • Heilmittelgesetz: Heilwirkung nur mit Bewilligung der Swissmedic und/oder BAG
  • Betäubungsmittelgesetz: alle Produkte > 1% THC gelten als Betäubungsmittel
  • Kantonale Meldepflicht für Hanfkulturen: Verschiedene Kantone haben eine Meldepflicht für Hanfkulturen.