Kamille

Seit der Antike ist die Kamille eine der wichtigsten Heilpflanzen in unserer Hausapotheke. Ihre Inhaltsstoffe entspannen und entkrampfen. Sie unterbinden das Wachstum von Bakterien und entzündungsfördernden Stoffen im Körper. Aufgrund dieser antientzündlichen und krampflösenden Eigenschaft ist die Kamille vielseitig einsetzbar. Eine grosse Ausnahme gibt es: Der Einsatz beim Auge kann Infektionen hervorrufen.

Frage:

Für welche Anwendungen wird die Kamille eingesetzt?

  • A) Gegen Hitzewallungen und Schweissfüsse
  • B) Gegen Erkältungen, Magen-Darm-Infektionen und Blähungen
  • C) Bei Hautekzemen und Verbrennungen

Ginkgo

Langes Leben, eines der wichtigsten Ziele im fernen Asien. Dazu soll der aus Asien stammende Ginkgobaum mit seinen Blättern, Samen und seiner Wurzel als natürliche Heilkraft verhelfen. Der heute weltweit angepflanzte Baum mit den zweilappigen, grünen Blättern wird häufig für die Herstellung des Ginkgo-Trockenextrakts verwendet. Dieses hilft, bei altersbedingter kognitiver Beeinträchtigung die Lebensqualität zu verbessern. Ginkgo-Heilmittel  erfüllen heute eine wichtige Funktion.

Frage:

Das Ginkgoextrakt wird vor allem wo eingesetzt?

  • A) Bei Erkältung, Halsschmerzen und Fieber
  • B) Bei Erschöpfung, Müdigkeit, Schweregefühl in den Beinen
  • C) Bei Gedächtnisstörungen, Tinnitus (Ohrgeräusche), Schwindel

Arnika

Wer kennt Arnika? Die bekannte Heilpflanze wird zur Behandlung von einer Reihe an Verletzungen bei Sport und Unfall eingesetzt. Die Blütenextrakte wirken entzündungshemmend, schmerzstillend und antirheumatisch. Arnika ist eine mehrjährige, krautige Staude, wovon nur die getrockneten Blütenstände beziehungsweise Blütenkörbchen für die Heilkunde verwendet werden. Seit dem 17. Jahrhundert wird  Arnika als Heilkraut verwendet, heute in einer Vielzahl an Salben und Mitteln.

Frage:

Die Wirkung von Arnika hilft vor allem:

  • A) Bei Prellungen, Verstauchungen, Blutergüssen oder Rheuma
  • B) Bei Sodbrennen, Völlegefühl, Bauchweh
  • C) Bei Stimmungsschwankungen, Depressionen

Mönchspfeffer

Schon seit der Antike ist bekannt: Der Mönchspfeffer wirkt auf den menschlichen Organismus vor allem bei Erkrankungen und Störungen des Hormonhaushalts. Dabei bietet der Mönchspfeffer als pflanzliches Heilmittel eine gute Alternative, ohne mit Hormonpräparaten einzugreifen. Oft mit verblüffend gutem Ergebnis. Die Wirkungen sind bereits mit vielen wissenschaftlichen Studien dokumentiert und Mönchspfefferextrakte finden heute Eingang auch in Medikamente.

Frage:

Der Mönchspfeffer unterstützt den Organismus bei:

  • A) Erhöhung der Schwangerschaftschancen, bei Wechseljahren oder Gelbkörperschwäche
  • B) Lampenfieber, Prüfungsangst, Panikattacken
  • C) Husten, Bronchitis, Lungenentzündung

Zaubernuss

Die Zaubernuss lässt im Winter ihre Blüten sehen und verzaubert so als  «Königin der Winterblüher». Dabei stammt das Heilwissen von den Indianern, die zu ihrer Zeit bereits die Blätter und die Rinde zur Heilung verwendeten. Auch in der heutigen Zeit hat die Heilpflanze ihren festen Platz in der Heilkunde.  Denn sie wirkt entzündungshemmend, zusammenziehend und blutstillend. Die Zaubernussextrakte dienen zur Herstellung von Salben, Lotionen, Zäpfchen oder homöopathischen Mitteln.

Frage:

Aufgrund der Wirkung wird die Zaubernuss verwendet für:

  • A) Rückenschmerzen, Halsstarre, Verspannungen
  • B) Hautprobleme, Venen- und Hämorrhoidalleiden
  • C) Asthma, Atemwegerkrankungen und Erstickungsgefühl

Meerrettich
Meerrettich: eine Knolle als kulinarische Zutat und Heilpflanze mit vielen Eigenschaften! Aufgrund des scharfen Geschmacks wird sie gerne für Speisen aller Art eingesetzt. Sie spielte bereits seit dem Mittelalter auch als Heilmittel eine wichtige Rolle. Denn die Senföle des Meerrettichs wirken ungemein hemmend auf das Wachstum von Bakterien, sodass sie als Heilpflanze bei Infektionen der Luftwege besonders effektiv wirkt.  Dabei entfalten sie in den Lungen eine  keimabtötende Wirkung, ohne jedoch die Darmflora zu stören.

Frage:
Wussten Sie auch, welche vielfältige Rolle der Meerrettich als Heilpflanze spielt?
•    A) Gegen Magen-Darm-Infektionen und Blähungen
•    B) Bei Verbrennungen
•    C) Bei Husten, Bronchitis und Katarrh

Calendula

«Sie liebt mich, sie liebt mich nicht»: Die schöne Ringelblume Calendula zählt definitiv zu den wichtigsten und althergebrachten Heilpflanzen. Sie wird weit verbreitet angepflanzt und kommt immer auch noch verwildert in ganz Europa vor. Dabei ist sie bei der lokalen Anwendung für ihre Förderung der Wundheilung und durch ihre entzündungshemmenden Effekte bekannt. Die Blüten als werden oft als Tees,  Tinkturen oder Salben verordnet.

Frage:

Die Wirkung der Ringelblume ist vielfältig:

  • A) Bei Asthma, Husten bis zu Wundheilung und Verbrennung
  • B) Hormonellen Störungen, Menstruations- und Unterleibschmerzen
  • C) Nieren- und Blasenbeschwerden

Johanniskraut

Das Johanniskraut ist  die Heilpflanze des Jahres 2015 geworden, denn viele ihrer Einsatzgebiete, ihre beinahe wunderheilende Wirkung wurden bereits durch Studien bestätigt. Wer zum Beispiel unter Stimmungsschwankungen leidet, sollte das Johanniskraut und dessen Wirkung genauer studieren. Sie gilt als bestes pflanzliches Mittel gegen Depressionen sowie gegen Angststörungen oder innere Unruhe. Durch die entspannende Wirkung kann auch Schlafstörungen oder zermürbenden Grübeleien entgegengewirkt werden. Das Johanniskraut wirkt generell schmerzstillend und hat eine positive Wirkung auf entzündliche Prozesse.

Frage:

Aufgrund der Wirkung wird das Johanniskraut verwendet für:

  • A) Depressionen, Angstzustände, Verkrampfungen, Warzen
  • B) Herzschwäche, Geschwüre
  • C) Gallenkoliken, Blähungen, Nierensteine

Frauenmantel

Die Pflanze mit dem ungewöhnlichen Namen ist im Volksmund bestens bekannt als pflanzliches Mittel bei Menstruationsbeschwerden. Den Namen hat sie aufgrund ihrer rundlichen Blätter, die wie ein wehender Frauenmantel aussehen. Dabei geht die Wirkung weit über Frauenbeschwerden hinaus. Das Kraut hilft nicht nur für die Kräftigung der Beckenorgane; es hat auch einen kräftigenden Einfluss auf den Körper und vermindert die Gefahr von Verrenkung, Bruch und Verstauchung. Weiter soll sie gar gegen leichten Durchfall helfen. Zudem ist der  Frauenmantel blutverdünnend und -reinigend.

Frage:

Aufgrund der Wirkung wird der Frauenmantel verwendet für:

  • A) Bindehautentzündung, Lidrandentzündungen
  • B) Epilepsie, Nervosität und Unruhe
  • C) Bindehautentzündung, Lidrandentzündungen

Antworten

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